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Etwa 20% der Menschen in der Schweiz pflegen Angehörige

Dass sich jemand um einen kranken oder pflegebedürftigen Elternteil, einen Partner oder eine Partnerin oder um ein krankes Kind kümmert, kommt häufiger vor als man glaubt. Die Gefahr dabei: körperliche und geistige Erschöpfung oder ein Burn-out!

 

Hier einige Tipps:

 

- Möglichst bald: Wenden Sie sich frühzeitig an eine Organisation oder begleitende Plattform. Suchen Sie nach Nahestehenden, die Sie bei Bedarf unterstützen können. Wenn die zu pflegende Person mit Ihnen unter einem Dach wohnt, brauchen Sie einen eigenen Raum, in den Sie sich zurückziehen können.

 

- Jeden Tag: Achten Sie auf gesunde Ernährung, bleiben Sie körperlich aktiv, gönnen Sie sich Pausen. Auch das Führen eines Tagebuchs kann weiterhelfen.

 

- Jede Woche: Legen Sie mindestens einen halben Tag fest, an dem andere Familienmitglieder, Freundinnen oder Freunde oder ein Sozialdienst die Pflege für Sie übernehmen.

 

- Jeden Monat: Tauschen Sie sich mit anderen Pflegenden aus. Dabei gewinnen Sie Abstand und holen sich Tipps. Planen Sie auch Zeit für sich ein – etwa für eine Shoppingtour, einen Restaurantbesuch oder eine Massage.

 

- Jedes Jahr: Fahren Sie unbedingt in Urlaub. Fast 40% der pflegenden Angehörigen leisten sich nie eine längere Auszeit. Stellen Sie ausserdem die Bedürfnisse der zu pflegenden Person und Ihre eigenen auf den Prüfstand.

 

Quelle: Santé Magazine, Oktober 2025

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